Die Trainer haben das Wort

SG Bünde-Dünne > Senioren > 1. Herren Oberliga > Die Trainer haben das Wort
11
11

Liebe SGBD-Familie,
letztes Jahr habe ich diese Anrede auf Grundlage von vielen guten Worten über den Verein gewählt. Ein Jahr später kann ich besten Gewissens sagen, dass ich es völlig zurecht getan habe.
Und was war das für ein besonderes Jahr, das hinter uns liegt!?

Am Ende steht natürlich der Aufstieg in die Oberliga – zum ersten Mal in der Geschichte des Vereins, und in den Köpfen aller bleibt in diesem Zusammenhang wahrscheinlich das Relegationsspiel gegen Ibben­büren als der Moment, in welchem dieser sensationelle Schritt möglich wurde. Ermöglicht von einem Verein, der über Jahrzehnte die Weichen gestellt hat, von einem riesigen Publikum, das nicht nur in diesem Spiel der siebte Feldspieler war, und von einer Mannschaft, die auch nach einem 4-Tore-Rückstand zur Halbzeit den Glauben nicht verloren hat. Am Ende gewinnen wir sogar deutlich und steigen auf.
Mit Blick auf den Saisonverlauf haben wir uns den zweiten Platz und damit den Aufstieg redlich verdient, auch wenn es einige Hindernisse zu überwinden galt. Angefangen von einer neu zusammengestellten Mann­schaft und dem Derby als erstem Saisonspiel starteten wir erfolgreich und charakterstark und hielten uns lange schadlos. Der langfristige Aus­fall von Arne Ransiek und die knappe Niederlage im Topspiel gegen Petershagen-Lahde waren die ersten Dämpfer. Die Mannschaft rannte sich jedoch warm und holte mit dünner Personaldecke wichtige Siege. Als logische Konsequenz der zahlreichen Ausfälle mussten wir in Unterlübbe die erste richtige „Reise“ antreten und uns neu orientieren. Die Reaktion der Mannschaft war beeindruckend und im Spätherbst begann für uns eine neue Phase der Saison, in der wir Spiele auch souverän gewinnen konnten. Nach vielen guten Spielen folgte die Niederlage in Spradow, bei der wir mit nur zwei Rückraumspielern chancenlos waren. Die weiteren Spiele waren geprägt von uns als kleine Wundertüte, aber zumindest hielten wir die Konkurrenz auf Dis­tanz und gewannen viele der direkten Duelle um Platz 2, wodurch wir uns für die Relegation zur Oberliga qualifizierten – der Rest ist (Vereins-) Geschichte.

Sollte man nun aus den vorausgehenden Worten eine gewisse Grund­skepsis statt der Euphorie einer zurückliegenden Aufstiegssaison herauslesen, dann liegt es daran, dass unser Blick bereits auf die anstehende Saison 26/27 in der Oberliga gerichtet ist, die es ganz sicher in sich haben wird. Mit drei starken Absteigern aus der Regio­nalliga und vielen Teams, die namhafte Bestandteile des westfälischen Handballgeschehens sind, sehen wir uns als Neuling einer beträcht­lichen Herausforderung gegenübergestellt. Für diese sind wir teilweise hervorragend gerüstet und haben gleichzeitig noch einige Potentiale, die wir ausschöpfen möchten. Auf der Habenseite steht, dass die Mannschaft in ihrem Kern und fast allen Positionen zusammenbleibt, sodass auf die gute Arbeit des letzten Jahres aufgebaut werden kann -an dieser Stelle vielen Dank an Dennis Specht. Wir hoffen sehr, dass wir noch das eine oder andere Mal auf dich zählen können. Positiv ist zudem, dass wir viele angeschlagene Spieler zurück in unseren Reihen haben und mit Sören Halstenberg eine Verstärkung für das Tor gewinnen konnten. Im Bereich der Potentiale sehen wir uns vor allem mit Nach­holbedarf im Bereich Athletik und der Fähigkeit, in den entscheidenden Momenten wirklich abgezockt zu sein. Sollten wir es aber schaffen, in der Saison vielfach unser Potential auszuschöpfen, werden wir unser Saisonziel, den Klassenerhalt, ganz sicher erreichen.

Bevor es aber in Richtung der neuen Saison geht, möchten wir uns noch einmal besonders herzlich bei allen bedanken, die die Zusammenarbeit, den Erfolg und den Spaß der letzten Saison möglich gemacht haben: Sponsoren, Vorstand, unterstützende Vereinsmitglieder, Ehrenamtler, Jugendtrainer, Zeitnehmer, Physios, TW-Trainer, Fans, Freunde und Familien – eben die gesamte SGBD-Familie und ihre Anhänger.

Wir sehen uns in der Halle und hoffen auf eine verletzungsfreie sowie erfolgreiche Spielzeit.

Arne Halstenberg und Dennis Möllering 

Arne Halstenberg und Dennis Möllering 
WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner